Diese 3 Dinge musst du als Physio aus dem Ausland mitbringen
- Dominik Dihr
- 3. Apr. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 17. Jan.
Im Jahr 2025 suchen viele Praxen in der Schweiz dringend Physios. Trotzdem gibt es Voraussetzungen, die du erfüllen musst, wenn du in der Schweiz eine Physio-Stelle antreten willst. Hier erfährst du, was du am besten vor der Bewerbung prüfst und mitbringst - nebst Ski, Wanderschuhen und Bike. 😊

1. Arbeitsbewilligung
In den meisten Fällen brauchst du eine Aufenthaltsbewilligung, um als Physiotherapeut:in in der Schweiz arbeiten zu können. Die genauen Voraussetzungen hängen davon ab, aus welchem Land du kommst und wie lange du hier arbeiten möchtest.
Wenn du aus einem EU- oder EFTA-Staat kommst, ist der Einstieg meist unkompliziert, aber für längere Einsätze oder eine unbefristete Anstellung brauchst du in jedem Fall eine entsprechende Bewilligung. Für Fachpersonen aus Drittstaaten gelten strengere Vorgaben.
👉 Tipp: Informiere dich frühzeitig bei deiner zukünftigen Wohnsitzgemeinde oder direkt beim Staatssekretariat für Migration (SEM). So kannst du sicherstellen, dass bei deinem Start in der Schweiz alles reibungslos läuft.
2. Anerkennung deiner Ausbildung
Grundsätzlich ist es eine Vorrausetzung, dass deine Ausbildung anerkannt wird. Die Anerkennung ausländischer Diplome ist in der Schweiz obligatorisch, um in Gesundheitsberufen wie die Physiotherapie arbeiten zu können.
Zuständig für die Anerkennung ist die Schweizerische Rote Kreuz (SRK). Es ist ratsam, diesen Prozess frühzeitig in Angriff zu nehmen, da er mehrere Monate dauern kann. Je nach Arbeitsort kannst du ohne Anerkennung mit der Arbeit beginnen, aber du solltest sie auf jeden Fall so schnell wie möglich erhalten.
Auf der SRK-Website findest du Informationen über die Anerkennung ausländischer Diplome. Fakt ist: Mit einer Ausbildung, die in der Schweiz nicht anerkannt ist, darfst du nicht arbeiten.
3. Kenntnisse einer Landessprache
Die Schweiz hat vier Amtssprachen: Deutsch, Französisch (in der Westschweiz), Italienisch (im Tessin) und Rätoromanisch (in Teilen des Kantons Graubünden, aber alle sprechendort noch mindestens eine weitere Landessprache). Deutsch bzw. Schweizerdeutsch wird von 62% der Bewohner*innen gesprochen, entsprechend erfordern die meisten Physio-Jobs Deutschkenntnisse.
Egal ob Deutsch, Französisch oder Italienisch, zeige in deiner Bewerbung, dass du die nötigen Sprachkenntnisse mitbringst. Denn für die Anerkennung (siehe Punkt 2) ist das Zertifikat B2 (fortgeschrittenes Sprachniveau) der jeweiligen Landessprache Voraussetzung. Falls du noch nicht fliessend sprichst, lohnt es sich zu erwähnen, dass du bereit bist, Sprachkurse zu besuchen.
Da die Schweiz vor allem in den Städten multikulti ist, ist auch Englisch sehr gefragt. Erwähne deine Englischkenntnisse unbedingt, wenn du für die Arbeit mit Patienten genügend gut sprichst.




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